Team Management

Wozu IPM

Synchronisierte Ziele

Der Erfolg eines Teams steht und fällt mit der Qualität der Zielsynchronisation. Bereits zwei Mitglieder mit unterschiedlichen Zielen wirken bremsend, drücken die Stimmung und behindern kreative Lösungen. Ihre Kräfte ziehen die Gruppe in verschiedene Richtungen, bis zum Stillstand.

Die Kunst der Gestaltung und Führung von Teams ist mehr als das Streben nach Kompromissen. Es geht um Gemeinsamkeiten, die sich aus Visionen und Ideen ergeben, die Gegensätze vereinen und deshalb allen einen emotionalen Mehrwert bringen.

Sich ergänzende Kompetenzen

Die unterschiedlichen und häufig gegen­sätzlichen Motivationen der Teammitglieder wirken sich positiv aus, wenn alle gelernt haben, dass es sinnvoll ist, sich gegenseitig zu unterstützen.

Die Teammitglieder erfahren im täglichen Handeln, welche Kompetenzen die Kollegen mitbringen, weil sie von Kind auf an anders motiviert waren und deshalb über ein anderes, natürliches Repertoire verfügen.

Diversität als Quelle der Synergien

Wenn man unterschiedliche Charakter oder Menschen mit gegensätzlichen Erfahrungen zusammenbringt, entstehen Spannungen. Man braucht eine Polarität, damit Energie entsteht und fliessen kann.

Das Ganze zu sehen, um den Einzelnen gerecht zu werden, schafft eine Wechselwirkung, aus der etwas Neues entspringt. Team­management nutzt die entstehende Energie und sorgt dafür, dass sie synergetisch genutzt wird.

Ihre Vorteile

  • Lernen Sie die Stärken aller Teammitglieder kennen und nutzen.
  • Erleben Sie, wie sich Konflikte in Synergien umwandeln.
  • Entwickeln Sie das Potenzial des Teams zu einer gemeinsamen Begeisterung.
  • Nutzen Sie Produktivität, Kreativität und Stabilität wohlkoordinierten Handelns.

Diversity Optima Disk

Die vom IFPM an der Uni St.Gallen entwickelte Diversity Optima Disk zeigt beispielhaft, worauf es bei der Zusammen­setzung von Teams ankommt.

Team Management

Potenzielle Synergieeffekte erkennen

Damit Energie aktiv werden kann, brauchen wir ein "Gefälle" – zum Beispiel zwischen der Höhe eines Bedürfnisses und den situativen Angeboten. Wer etwas sehen möchte, braucht Licht. Je dunkler es ist, desto stärker die Energie, sich für eine Lampe zu engagieren.

Im Team ergeben sich aus unterschiedlichen Bedürfnissen typische Konflikte. Während ein Kollege sich für die "Erhellung" stark macht, freut sich der andere auf die zunehmende Dunkelheit, weil man dann besser fühlen, spüren und träumen kann.

Die Dynamik entwickeln

Wenn man den Regelkreis erfolgreicher Veränderungsprozesse betrachtet, erkennt man wie ganz unterschiedliche Kompetenzen in einer bestimmten Reihenfolge genutzt werden.

Dynamik entsteht, wenn die Kräfte situationsgerecht gebündelt und aktiviert werden. Teammanagement ist einfach, wenn man weiss, wer welchen Beitrag dazu leisten kann.

Beziehungen sind faszinierend

Die Tiefenmotivation beschreibt, welche der existenziellen Grundbedürfnisse für den Einzelnen die grösste Priorität haben. Da diese Strukturen fast immer von Kind auf an wirken, bilden sich unterschiedliche Eigenschaften.

Das Faszinierende im Team ist, dass die Unterschiede so deutlich werden, dass es keiner Mühe mehr bedarf, die Kollegen wahrzunehmen und ihre aktuellen Prioritäten zu würdigen.

Sich aufeinander verlassen können

Jeder sollten seinen persönlichen Neigungen entsprechend im Team die Aufgaben übernehmen, bei denen er sich wohl fühlt. Auf natürliche Weise so zu handeln, wie man es von Kind auf an gewohnt ist, macht selbstsicher.

Aber auch in der Wahrnehmung der übrigen Teammitglieder entsteht ein sicheres Selbstverständnis. Wenn jemand, der gerne analysiert, sich über die Zahlen hermacht, ist das ganz einfach in Ordnung. Jeder weiss, auf den Kollegen kann man sich verlassen.

Gefragt sein und sich geschätzt fühlen

Wer an Aufgaben arbeitet, die ihm liegen, und in einem Team von Leuten, die ihn so schätzen, wie er ist – wird von sich aus besser motiviert, leistungsfähiger und gesünder sein, als jene Kollegen, die bereits innerlich gekündigt haben.

Das Teammanagement braucht kaum etwas zu tun, um diese positive Stimmung zu erzeugen: man muss nur ehrlich und positiv an den Kollegen interessiert sein.

Gut ausgewogene Balance für alle im Team

Je bunter ein Team ist, desto umfassender ist die Qualität der zu erwartenden Ergebnisse. Je exponierter die Position eines Einzelnen im Team ist, desto grösser ist seine Bedeutung für die anderen.

Balance entsteht, wenn Zugkraft oder Druck auf beiden Seiten ausgewogen wirken. IPM drückt das mit den Komplementärfarben aus. Rot braucht Grün. Schwarz braucht Weiss. Gelb braucht Blau.